Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP)

Klärungsorientierte Psychotherapie

Die klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) beschäftigt sich mit grundlegenden psychischen Motiven und Bedürfnissen, welche maßgeblich das Gefühlsleben sowie die Denk- und Verhaltensmuster steuern. Diese Motive und Bedürfnisse bestehen unbewusst und können sich in Symptomen manifestieren, wenn sie fortwährend unbefriedigt bleiben.

Die damit zusammenhängenden Annahmen, Überzeugungen und Kompensationen sind den meisten Menschen nicht bekannt. Deshalb ist ein gründlicher Klärungsprozess ausschlaggebend, um das vorliegende Problem zu verstehen. Darauf basierend lassen sich sinnvolle Lösungsansätze finden. Es werden also relevante Grundüberzeugungen aufgedeckt und anschließend therapeutisch bearbeitet und verändert. So können günstigere und flexiblere Handlungsoptionen entwickelt und die Symptomatik abgebaut werden.

Der Aufbau einer vertrauensvollen, transparenten und wertschätzenden therapeutischen Beziehung ist dabei grundlegend und ein entscheidender erster Schritt in der Therapie.

KOP ist eine empirisch sehr gut erforschte und validierte Therapiemethode, die sich vor allem zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen eignet. Besonders hilfreich ist KOP für Menschen, die unter Problemen mit ihren Mitmenschen leiden, Schwierigkeiten mit Konfliktsituationen haben oder generell nicht gut in zwischenmenschlichen Beziehungen zurechtkommen.